Kemmern klimastark machen

Installation einer Photovoltaikanlage auf einer Scheune in Kemmern - Foto: Thomas Ochs
Installation einer Photovoltaikanlage auf einer Scheune in Kemmern - Foto: Thomas Ochs

Jede in Kemmern erzeugte Kilowattstunde aus Sonne statt Öl spart Geld und schützt unser Klima. Wir investieren klug in das, was sich rechnet: in kommunale Dächer mit Photovoltaik, energieeffiziente Gebäude (KiTa St. Maria, Schule, Bauhof, …) und eine kommunale Wärmeplanung.

Dafür stehen wir

Kemmern hat viele Chancen, beim Klimaschutz konkret voranzugehen. Unsere Gemeinde ist klein genug, um schnell und gemeinsam zu handeln – und groß genug, um Wirkung zu zeigen. Schon heute produzieren wir vor Ort saubere Energie aus Sonne. Wenn wir diese Potenziale konsequent nutzen und weiter ausbauen, können wir Schritt für Schritt bis 2035 energieautark werden und dabei noch Einnahmen für die Gemeinde generieren.

Klimaschutz beginnt direkt vor unserer Haustür. Wir wollen zeigen, dass eine ländliche Gemeinde wie Kemmern Vorbild sein kann – durch kluges Energiemanagement, sparsamen Umgang mit Ressourcen und regionale Kreisläufe, von denen alle profitieren. Klimaschutz ist unsere größte Zukunftsaufgabe und soll als zentrales Ziel in allen Gemeinderatsentscheidungen berücksichtigt werden.

Das haben wir schon bewegt

Das wollen wir konkret erreichen

  • Kommunalen Strom- und Wärmeverbrauch öffentlich machen und Energieeinsparkonzepte für alle kommunalen Liegenschaften umsetzen. Vordringlich sind die energetische Sanierung der Grundschule und des Kindergarten St. Maria.
  • Kommunale Wärmeplanung zügig auf den Weg bringen und z. B. Wärmenutzung des Mains prüfen.
  • Die Produktion lokaler Energie durch Photovoltaikanlagen auf allen öffentlichen Dächern oder geeigneten Flächen, z. B. ehemalige Kläranlage, steigern und durch den Energiemonitor der Bayernwerk AG sichtbar machen.
  • Balkonkraftwerk-Initiative starten, um mehr Menschen die klimafreundlichen Stromerzeugung zu ermöglichen.
  • Ausreichend Speichermöglichkeiten für überschüssigen Strom einplanen.
  • Wir treten für eine konsequente Nutzung erneuerbarer Energie- und Wärmegewinnung bei Neubauten und Sanierungen ein. Wir haben Fachleute und Firmen mit dem notwendigen Know-how dafür in der Region und stärken damit die regionale Wirtschaft.
  • Wir wollen die Daten des sektorübergreifenden Energienutzungsplans des Landkreises Bamberg nutzen, damit Kemmern bis 2035 klimaneutral wird. Wir wollen Klimaschutz als zentrales Ziel der kommunalen Entwicklung im Gemeinderat beschließen und bei allen Entscheidungen berücksichtigen.

Klimaschutz ist aber mehr als E-Autos und Solaranlagen. Wir müssen regionale Wirtschaftskreisläufe stärken und Klimaanpassungsmaßnahmen entschlossen umsetzen. Wir brauchen Konzepte für Wasserrückhalt in der Fläche, Regenwasserzisternen und Entsiegelung genauso wie für Beschattung und Begrünung unserer Straßen und Plätze im gesamten bebauten Bereich und mindestens einen öffentlichen Trinkbrunnen. Durch die Klimaerwärmung werden Extremereignisse wie Hitze oder Starkregen wahrscheinlicher. Zusammen mit einer gut informierten Bevölkerung, die ausreichend Vorsorge trifft, ist eine gut ausgestattete Feuerwehr für den Katastrophenschutz unerlässlich.