Strategien für nachhaltiges Wachstum

Damit Kemmern wirtschaftlich stark und lebenswert bleibt, muss die Gemeinde ihre Potenziale gezielter nutzen, insbesondere die attraktive Lage direkt am MainRadweg.

Dringend benötigt werden realistische Konzepte zur Behebung von Leerständen im Ort sowie eine Prüfung für einen Neustart des Baugebietes Bettelweg. Gewerbebetriebe benötigen schneller Klarheit über ihre Investitionsperspektiven. Zudem müssen alle Planungen Klimaschutz und -anpassung aktiv berücksichtigen, um Investitionen zukunftssicher zu machen.

Kemmern lebt von seinen Menschen – von engagierten Handwerks- und Gastronomiebetrieben, Dienstleistern, Landwirtinnen und Landwirten, die hier arbeiten, produzieren und Verantwortung übernehmen. Damit unser Dorf auch künftig wirtschaftlich stark und lebenswert bleibt, müssen die die Gemeinde die Rahmenbedingungen in verschiedenen Bereichen aktiv gestalten. Es ist höchste Zeit, für Leerstände im Ort und für neue Bauplätze realistische Konzepte zu entwickeln. Gewerbebetriebe brauchen schneller Gewissheit darüber, wie ihre Entwicklungsmöglichkeiten in Kemmern aussehen.

  • Regenwasserrückhalt, Begrünung und Photovoltaik bei Bauplänen angesprochen
  • Die geplante Erweiterung des Gewerbegebietes zügig umsetzen und dabei die Anforderungen an Klimaschutz und Klimaanpassung z. B. Photovoltaik, Wärmerückgewinnung, Regenwasserrückhalt, Regenwassernutzung, Verkehrsführung, usw. mit den Betrieben gemeinsam optimal entwickeln.
  • Die Möglichkeit für einen Neustart des Baugebietes Bettelweg prüfen und einen realistischen und zukunftsfähigen Planungs- und Umsetzungsprozess starten.
  • Städtebauförderungs- und anderer Förderprogramme für die Umnutzung von Leerständen im Ort, Klimaanpassung, altersgerechten Umbau, …. nutzbar machen.
  • Junge landwirtschaftliche Betriebe bei der Umstellung auf Ökolandbau zusammen mit der Ökomodellregion Bamberger Land unterstützen.
  • Unterstützung der Landwirtschaft bei der Anpassung an den Klimawandel, z. B. durch Entwicklung eines gemeinsamen Konzeptes mit mehr Hecken, Baumreihen und Windschutzstreifen zur Reduktion der Bodenerosion und für mehr Biodiversität, Wasserrückhalt in der Landschaft, Agroforstsysteme, ..
  • Die Direktvermarktung ortsansässiger Produzenten z. B. durch Verkaufsautomaten fördern und dadurch auch die Nahversorgung stärken.
  • Die Lage Kemmerns direkt am MainRadweg besser nutzen und aktuelle Informationen für Touristen am Kirchplatz und allen Ortseingängen bereit stellen und ein einheitliches (touristisches) Informationssystem umsetzen. Einen Pavillon mit WC und Trinkwasser und ein Radstützpunkt mit E-Bike-Ladestation und Werkzeugsäule kommen sowohl Erholungssuchenden als auch der Bevölkerung vor Ort zu Gute.

So bleiben Arbeitsplätze vor Ort erhalten, finden junge Betriebe gute Perspektiven und werden Bauvorhaben zukunftsfähig, nachhaltig und im Einklang mit der Umwelt gestaltet. Wirtschaftskraft und Lebensqualität gehören für uns zusammen: kurze Wege, faire Chancen und ein verantwortungsvoller Umgang mit Boden und Ressourcen.

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