Lagermöglichkeiten für Kemmerner Vereine prüfen

Antrag gestellt am 31.08.2026 | behandelt am 10.09.2026

Der Gemeinderat möge beschließen

Die Verwaltung der Gemeinde Kemmern wird beauftragt, ergebnisoffen zu prüfen, ob und in welcher Form auf dem gemeindeeigenen Grundstück am Langäcker (südlich der Feuerwehr/ nördlich des ehemaligen Supermarktes) Lagermöglichkeiten für die ortsansässigen Vereine geschaffen werden können.

Dabei sollen insbesondere die derzeitige Nutzung der Fläche, die Belange des gemeindlichen Bauhofs sowie der grundsätzliche Flächenbedarf der örtlichen Vereine berücksichtigt werden. Die Ergebnisse dieser Vorprüfung sollen dem Gemeinderat im Rahmen eines Ortstermins vorgestellt werden und als Grundlage für die weitere Beratung über mögliche Lösungen und das weitere Vorgehen dienen.

Begründung

Mehrere örtliche Vereine benötigen Flächen, um Materialien und Ausstattungsgegenstände unterbringen zu können. Geeignete Lagermöglichkeiten stehen hierfür bislang nur eingeschränkt zur Verfügung. Die Frage nach zusätzlichen Lagerflächen für Vereine wurde deshalb auch in der Vergangenheit bereits an die Gemeinde herangetragen.

Gleichzeitig verfügt die Gemeinde am Langäcker südlich der Feuerwehr über ein vergleichsweise großes eigenes Grundstück. Teile der Fläche werden derzeit insbesondere zur Lagerung von Materialien des gemeindlichen Bauhofs genutzt. Es bietet sich daher an, zunächst zu untersuchen, ob und wie die vorhandene Fläche künftig besser strukturiert und gegebenenfalls zusätzlich für Lagerzwecke der örtlichen Vereine genutzt werden könnte.

Mit dem Antrag soll ausdrücklich noch keine Festlegung auf eine bestimmte bauliche oder organisatorische Lösung verbunden sein. Denkbar sind unterschiedliche Möglichkeiten, die hinsichtlich Flächenbedarf, bestehender Nutzung, Aufwand und Kosten zunächst betrachtet werden sollten.

Ebenso soll mit der Vorprüfung noch keine konkrete Baumaßnahme beschlossen oder eine weitergehende Planung beauftragt werden. Vielmehr geht es darum, die tatsächlichen Gegebenheiten vor Ort und mögliche Nutzungsoptionen gemeinsam in den Blick zu nehmen und damit eine sachliche Grundlage für die weitere Beratung im Gemeinderat zu schaffen.

Ein gemeinsamer Ortstermin erscheint hierfür besonders geeignet. Er ermöglicht es, die vorhandene Nutzung, die verfügbaren Flächen und potentielle Entwicklungsmöglichkeiten unmittelbar vor Ort zu beurteilen.
Ziel sollte es sein, gemeinsam mit Verwaltung und Gemeinderat eine praktikable und wirtschaftlich vertretbare Perspektive zu entwickeln, die sowohl den Anforderungen des gemeindlichen Bauhofs als auch dem nachvollziehbaren Bedarf der örtlichen Vereine Rechnung trägt.

Wir bitten um baldmöglichste Behandlung unseres Antrags im Rahmen einer Gemeinderatssitzung.

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