MdLs sagen ihre Unterstützung zu

Begleitet wurde sie von Ursula Sowa, MdL, die sich ja bereits mehrfach um das Thema Verkehrssicherheit an der B22 gekümmert hat, von Kreisrätin und Fraktionsvorsitzende Helga Bieberstein und von Gemeinderat Bernd Fricke.
Peter Gack, Orstvorsitzender, der selbst in Debring Am Anger wohnt, erläuterte die Situation. Die aktuellen Verkehrszählungen haben an Werktagen bis zu 12.500 Fahrezeuge gemessen, davon ein hoher Anteil an LKWs und Sprinter. Die BesucherInnen konnten sich vor Ort selbst ein Bild machen, wie laut es an der B22 ist, wenn die Fahrzeuge durchbrausen.
Gack erläuterte, dass die Bürgerinitiative „Verbesserung der Verkehrssicherheit und Lebensqualität an der B22“ bereits mehrere Vorstöße unternommen und ist zuversichtlich, dass sich doch etwas verbessern könnte. Aktuell nimmt die BI eigene – nichtamtliche – Lärmmessungen durch, die sowohl tags als auch nachts überhöhte Lärmwerte ausweisen.
Neben der Reduzierung der Durchfahrtsgeschwindigkeit durch die Ortsmitte von Debring auf 30 km/h aus Gründen der Verkehrssicherheit und des Gesundheitsschutzes, fordert die BI die Einrichtung einer Mittelinsel im „unteren Dorf“, um die Überquerung für Kinder und ältere Menschen sicherer zu machen und an der Gefahrenstelle in Mutzershof, wo sich im Dezember 2024 ein schwerer Verkehrsunfall ereignet hatte, gibt es bereits einen Antrag den Weiler Mutzershof zu einer geschlossenen Ortschaft und damit 50 km/h auszuweisen.
Beide Landtagsabgeordneten zeigten sich erschreckt von der Lautstärke und haben ihre Unterstützung zugesagt, hier für Verbesserungen für Debring zu schaffen.